Vorausgegangen war eine systematische Zerstörung der Welt besten Airline, die für Qualität und Pünktlichkeit stand. Die Swissair schwamm im Geld durch ihren jahrelangen Erfolg, wurde aber durch ein neues Management aus Amerika und durch McKinsey ausgeraubt, ausgeblutet, ausgeschlachtet und vernichtet. Es war die sogenannte Hunter-Strategie, welche zum Debakel führte. Die Swissair erwarb eine Reihe von Pleite-Airlines, die sich als katastrophale Fehlkäufe herausstellten und so verschwand das Geld in einem schwarzen Loch bis nichts mehr da war.
Banken wie die UBS entzogen der Airline ihre Unterstützung. Hinzu kam der 11. September 2001 in New York, welcher zur Folge hatte, dass die Werte von flugnahen Betrieben massiv an Wert verloren. Die lange unterschätzten Verluste des Konzerns betrugen schliesslich mehrere Milliarden, und der Mangel an Liquidität erlaubten es nicht mehr, den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten. Da das Flugbenzin und die Flughafentaxen nicht mehr bezahlt werden konnten, blieb schliesslich die gesamte Flotte der Swissair ab 2. Oktober 2001 am Boden.
Ich war ein grosser Fan der Swissair und wenn ich irgendwo auf der Welt an Bord ging, hatte ich das Gefühl bereits wieder zu Hause zu sein. Aber dann wurde die Qualitätsairline zu einem Billigflieger umgebaut. Das merkte ich als der Kaffee nicht mehr in Porzellantassen sondern in Pappbecher serviert wurde, wo man sich dabei die Finger verbrannte. Mit dem Essen war es genau so. Statt ein Menü gab es nur noch Fastfood. Typisch amerikanischer McDonalds Scheissdreck.
Das Swissair-Magazin an Bord gab es dann auch nicht mehr auf Deutsch, sondern hauptsächlich nur noch auf Englisch. Man merkte, der neue Chef Jeffrey G. Katz, der von American Airlines kam und der erste Ausländer an der Spitze unseres „Nationalheiligtums“ wurde, machte aus der Schweizer Swissair eine amerikanische Billiglinie, die immer noch hohe Preise verlangte, aber nicht mehr die Qualität bot. So bin ich und viele andere nicht mehr damit geflogen. Das Ende war abzusehen.
Aber warum erzähle ich das? Weil die Schweiz generell von den Heuschrecken und Globalisten seit dem systematisch demontiert wird. Mit den Schweizer Grossbanken ging es weiter. Die kann man auch nicht mehr als Schweizerisch betrachten, sondern sind von angelsächsischen Management und Harvard studierten komplett übernommen worden. Die Zerstörung findet auch dort statt und sie gingen fast pleite, bis der Schweizer Steuerzahler sie retten musste.
Das Bankgeheimnis gibt es auch nicht mehr, weil man der Erpressung der Steuer-Gestapo aus Washington und Berlin nachgegeben hat. Man hilft sogar aktiv mit, die ausländischen Kontoinhaber die meinten ihr Geld wäre in der Schweiz sicher zu verraten. So werden alle guten Eigenschaften und Besonderheiten, für die die Schweiz bekannt war, eins nach dem anderen zerstört. Die Globalisten dulden keine Ausnahmen und man hat sich ihrem Diktat zu fügen.
Was jetzt stattfindet ist die Zerstörung des Schweizer Franken. Seit dem Phillip Hildebrand das Ruder bei der Schweizer Nationalbank übernommen hat, fährt er das Schiff auf Grund. Die Verluste die er mit den Deviseninterventionen einfährt sind gigantisch. Man stelle sich vor, seit der Verkündung der Kursuntergrenze von 1,20 gegenüber dem Euro Anfang September, hat die SNB pro Tag fast 10 Milliarden Franken verpulvert und wie ich im vorhergehenden Artikel geschrieben habe, ist die Bilanz explodiert.
Wenn man die täglichen 10 Milliarden bis Ende Jahr hochrechnet und der Aufkauf von Euros und Dollars um den Kurs zu halten so weitergeht, dann wird die SNB eine Billion Franken aufwenden müssen, ja 1000 Milliarden. Ist der Chef der SNB Philip Hildebrannt noch zurechnungsfähig? Ist er wahnsinnig? Oder macht er das mit Absicht im Auftrag der Finanzverbrecher und Bilderberger die ihn steuern?
Dabei sagen gewisse selbstsüchtige, profitgierige Exporteure, der Kurs von 1.20 pro Euro ist noch nicht ausreichend. Ein Kurs deutlich über 1.30 wäre nötig, um angeblich kostenmässig wieder einigermassen wettbewerbsfähig zu sein. Dann die Finanzministerin Widmer-Schlumpf, was die wieder für einen Quatsch behauptet, "der Franken ist immer noch sehr hoch" und damit ihre völlige Inkompetenz beweist. Ist ja auch kein Wunder, was hat sie schon von Wirtschaft, Finanzen und Währungen für eine Ahnung als studierte Anwältin? Keine.
Verstehen diese Leute eigentlich um was es geht? Ein weitere Abschwächung des Franken würde ja noch mehr Intervention und Aufkauf von Fremdwährungen durch die SNB bedeuten. Das geht in die mehreren Billionen Franken!
Das heisst, die Bruchlandung ist vorhersehbar, denn diese Summen sind für das kleine Land unvorstellbar gross. Der Schweizer Franken wird damit zerstört. Aber das wollen sie offensichtlich. Und die Regierung mit dem Bundesrat und die Nationalräte im Parlament schauen einfach tatenlos zu. Die wenigen aufrechten Politiker welche jetzt laufend warnen werden belächelt und als Schwarzmaler beschimpft.
So hat Nationalrat Dominique Baettig an den Bundesrat folgende dringende Frage am 13. September gestellt:
Die Kritiken gegen den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank, den Mindestkurs bei Fr. 1.20 zu fixieren, häufen sich. Die Abhängigkeit der Schweiz gegenüber anderen Ländern ist gewachsen, und manche - wie der UBS-Chef - sprechen von einer "David-gegen-Goliath-Strategie". In der Tageszeitung "Le Matin" vom 12. September 2011 sagt der UBS-Chef, dass unser kleines Land mit seinem Franken gegenüber dem Euro keinen Wechselkurs diktieren könne. Er spricht auch von Wahltaktik. Wie lautet die Meinung des Bundesrates dazu, vor allem jetzt, wo Griechenland der Staatsbankrott droht?
Antwort des Bundesrates vom 19.09.2011:
Der Bundesrat begrüsst die von der Nationalbank getroffenen geldpolitischen Massnahmen, die im Gesamtinteresse des Landes erfolgten. Nachdem der Euro im Jahr 2010 nahezu 15 Prozent seines Werts gegenüber dem Franken eingebüsst hatte, verlor er im laufenden Jahr nochmals mehr als 20 Prozent, als er kurzfristig fast die Parität zum Franken erreichte. Mit der Untergrenze konnte die Aufwertung des Frankens im laufenden Jahr auf etwa 6 Prozent begrenzt werden, als sich der Kurs am 6. September innert weniger Minuten von Fr. 1.12 auf über Fr. 1.20 stabilisierte. Die Nationalbank kann den Mindestkurs konsequent durchsetzen, da sie unbegrenzt Devisen gegen Franken kaufen kann.
Der Mindestkurs zum Euro ist keine Anbindung an den Euro. Es wird lediglich eine Aufwertung über den Mindestkurs verhindert, oberhalb des Mindestkurses kann sich der Franken-Euro-Kurs aber frei bewegen. Zudem handelt es sich um eine geldpolitische Massnahme, welche angepasst werden kann, sobald es geldpolitisch erforderlich ist. Die Massnahme ist auch mit Risiken verbunden. Diese müssen aber den beträchtlichen Kosten gegenübergestellt werden, welche sich für die Schweiz aus den derzeitigen Turbulenzen an den Finanzmärkten ergeben könnten.
So so, die Massnahme ist mit Risiken verbunden, das geben sie wenigstens zu. Das ist aber eine totale Verharmlosung und Verkennung der wirklichen Folgen. Wenn die Bilanz der SNB bereits per Ende September 365 Milliarden ausmacht, eine Rekordhöhe damit erreichte und im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz einen Anteil von 66 Prozent bedeutet, was ist erst wenn weitere 1 Billion Franken bis Ende Jahr dazukommen? Dieser Spruch von Hildebrannt „koste es was es wolle“, um den Kurs von 1,20 zu halten, ist die gefährlichste Aussage die ich je gehört habe.
Jeder Finanzexperte der den Durchblick hat und ehrlich ist weiss doch, die 440 Milliarden Euro für den Stabilisierungsfonds EFSF ist viel zu wenig Geld, um seine Stabilisierungsaufgaben glaubwürdig wahrnehmen zu können. Wie soll dieser die dritt- und viertgrössten europäischen Volkswirtschaften – Italien und Spanien – mit Hilfsgeldern stabilisieren und gleichzeitig das europäische Bankensystem vor dem Kollaps bewahren? Da müssen viele Billionen her, nur wie und von wem? Ist doch politisch und auch finanziell gar nicht durchzusetzen.
Wir reden gar nicht mehr von Griechenland, das Land kann seine Schulden sowieso nicht mehr begleichen und geht bankrott, sondern von den nächsten Pleitekandidaten, Italien und Spanien, oder sogar von Frankreich. Das heisst, der Euro ist nicht zu halten, sondern das Unausweichliche wird nur ständig etwas in die Zukunft verschoben. Die Politiker in Brüssel, Paris und Berlin lügen doch alle und versuchen damit Zeit zu gewinnen. Wie kann man deshalb so verrückt sein und den Franken an den ertrinkenden Euro festbinden? Dann geht man selber mit unter.
Ich frag mich was eigentlich in der Schweizer Bevölkerung los ist? Pennen die alle? Da wird die nationale Währung mit der Kursfixierung an den Euro vernichtet und keiner tut was. Die Ausrede, man müsse die Exportwirtschaft damit stützen ist dummes Zeug. Da wäre eine direkte Subventionierung billiger. Ausserdem geht durch die Abwertung des Franken der Vorteil des günstigen Imports verloren. Oder man könnte den Überschuss aus den Importen abschöpfen und damit die Exporteure stützen.
Jedenfalls wäre eine inländische Massnahme zur Linderung der Frankenstärke allemal besser als sich der Flut von unbegrenzten Mengen an Dollars und Euros zu stellen, die man aufkaufen muss. Die Märkte schütten Hildebrand jeden Tag zu und er muss es nehmen. Damit wird der Schweizer Franken total verwässert und im Endeffekt wertlos. Nach der Swissair wird das Grounding der ganzen Schweiz bald stattfinden.
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Une bonne idée reçue. A l’origine de tout message, il y a un homme ou une femme, qui a pris le temps et la peine de nous écrire. Il nous est très agréable de lui confirmer l’avoir bien reçu. Autrefois, cela se faisait par une poignée de main ou un sourire de remerciement.
François de Siebenthal
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